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Nützliche Hinweise: |
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Landwirtschaft
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Olivenernte
In unserem Gebiet, wird im Unterschied zu anderen Regionen, die Olivenernte auf eine besondere Art durchgeführt. Die Oliven werden mit langen Stöcken, sogenannte „trappe“ oder „trapperèlu“ von den Bäumen geschlagen. Diese Arbeitsgeräte sind notwendig da unsere Bäume bis zu 10 Meter hoch werden können. Die Oliven fallen auf Netze die von den Bauern unter den Bäumen ausgelegt werden. Nach der Ernte ist es notwendig die Blätter von den Oliven zu trennen. In der Vergangenheit wurde die „sassura“ später die „chitarra“ dafür eingesetzt. Heute benutzt man elektrische Ventilatoren, welche eine Ersparnis an Arbeitskraft darstellen. Die geernteten und gesäuberten Oliven werden in die Ölmühle “frantoio“ gebracht, wo die Pressung durchgeführt wird um das Öl zu erhalten. Der Abfall, bestehend aus zerquetschten Kernen und Schalen, bildet die sansa, welche als Brennmaterial verwandt wird.
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Ruscus oder pungitopo
„Pungitopo“ ist im ital. der volkstümliche Ausdruck für Ruscus Aculeatus, weit verbreitet in der „macchia mediterranea“, ( der niedrige Pflanzenbewuchs des Mittelmeerraumes ). Es handelt sich um eine immergrüne Strauchpflanze, Höhe 30 bis 80 cm, die sogenannte „cladodi“ bildet, längliche ovale Flachsprossen mit einer Stachelspitze. Im Frühling, bilden sich in den Achseln kleine grünlich-weiße Blüten, und im Winter reifen die Früchte, leuchtend korallenrote Beeren, in der Größe einer Kirsche. Der Pungitopo wird als Zierpflanze kultiviert, und besonders in der Weihnachtszeit zu Dekorationszwecken verwandt. In der Volksmedizin, wird er wegen seiner harntreibenden Wirkung, in die „Komposition der fünf Wurzeln“, gemeinsam mit Petersilie, Sellerie, Fenchel und Spargel eingeschlossen. Die Samen, vorsichtig erhitzt, wurden vor langer Zeit als Kaffeeersatz verwendet. Der Name ist darauf zurück zuführen, dass die Zweige mit ihrer Stachelspitze früher in die Nähe der Lebensmittelvorräte gelegt wurden, um eventuelle Mäuse abzuhalten.
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Anemone
Die Anemone gehört zu der Familie der Ranunculaceae. Die Höhe dieser Pflanze variiert von 15 cm bis über 1m. Der Name bedeutet Blume des Windes, wegen der zarten Blumenkronen die sehr vielfarbig sind. Sie wächst in schattigen und kühlen Lagen und vermehrt sich durch die Teilung der Büschel. Um die rizomenreiche Art anzubauen, benutzt man die kleinen Rizome, die man während der sommerlichen Ruhezeit aus dem Boden genommen hat um sie im Herbst wieder ein zu pflanzen. Im Winter wird das Gelände unter Umständen mit Blättern bedeckt um eine Blüte im Freiland am Ende des Winters bis Mai zu erlangen. Oder bevorzugter weise beginnt man mit der Aussaat, was eine Blüte nach 1-2 Jahren ergibt, um kräftigere und blütenreichere Pflanzen zu bekommen, oder auch um neue Varianten zu erzielen.
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Ranunkel
Die Ranunkel, die zur Art der Ranunculaceae gehört, umfasst über 400 Arten, die aus den gemäßigten oder kalten Klimazonen des Globus stammen. Der Name ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet Frosch, da diese Pflanze feuchte und sumpfige Plätze bevorzugt, das natürliche Umfeld der Amphibien. Es sind Jahres- oder immergrüne Pflanzen manchmal mit verzweigten Wurzeln oder auch mit Pfahlwurzeln kriechend oder auf der Wasseroberfläche schwimmend. Sie bevorzugen Halbschatten und lockeren nährstoffreichen Boden. Die Jahrespflanzen vermehren sich durch Aussaat oder durch Teilung der Rizome ( Wurzelstöcke ), während für die mehrjährigen der Wurzelstock, im Volksmund Pfote genannt, geteilt und im Sept./ Okt. verpflanzt wird. In wärmeren Gebieten erhält man eine Blüte ab Februar bis Juni und in Gebieten mit Frost ab Mai. |

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