Erbaut unterhalb eines antiken Turmes inmitten von Olivenhainen. Ein beschauliches und ruhiges Dorf indem man die Meeres- und Bergluft spürt. In Boscomare, entlang der Straße nach Lingueglietta, findet man noch kleine kultivierte Lavendelfelder.
Historische Merkmale
Boscomare hat immer mit einer wenig ertragreichen Erde zu kämpfen gehabt. War in einer gewissen Epoche im Besitz des Erzbischofes von Genua und aus dieser Zeit sind die Außenmauern einer antiken Kirche, wer dort verweilt kann auf dem Kirchplatz eine kleine Loggia mit zwei Rundbögen bewundern.
Sehenswürdigkeiten
Die Kirche des Hl. Bernhards, im spätgotischen Stil ( 1797 ) mit Anbauten neueren Datums. Im Inneren befindet sich eine Holzstatue des Hl. Bernhards, welche den immer währenden Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen darstellt, zahlreiche Wandmalereien und bemalte Säulen. Herausragend schön ist das Gemälde der Madonna mit dem Rosenkranz umgeben von Darstellungen des Lebens der Madonna. Der Sarazenenturm, aus der Mitte des 15.Jh. erhebt sich über dem Dorf und ist Zeitzeichen einer vergangenen Epoche. Das Oratorium der Verkündigung beherbergt einen interessanten Fußbodenbelag aus großen Steinplatten.
Ein Besuch Boscomare‘s vermittelt uns den Ursprung unseres Daseins: durch die steilen Gassen schlendern und sich gefangenen nehmen lassen von den Steinmauern, hinaufsteigen bis zum Turm und sich ausruhen auf den Stufen des Oratoriums, vermittelt wunderbare Eindrücke die nur hier eingefangen werden können.