I prai ( die Weiden )
Von Pietrabruna zum Monte
Follia
Dauer 4 Stunden
Von dem Platz oberhalb Pietrabruna‘s, benannt nach Giovanni XXIII, beginnt der Wanderweg der sich durch die Gassen des Dorfes schlängelt. Dann nimmt man den alten Eselspfad der sehr schnell ansteigt und von dem man einen wunderbaren Blick auf das Tal des San Lorenzo hat mit dem Meer im Hintergrund. Nach ca. 30 Min. Fußweg trifft man auf die Kapelle des Hl. San Rocco um schließlich die sogenannten "campi comen"1 auf 700 Höhenmetern zu erreichen. Jetzt geht man über die befahrbare Schotterstraße um die Kirche des Hl. Salvatore zu erreichen. Man überquert die Straße und folgt dem ansteigenden Eselsweg, durchquert die Ansiedlungen "giusterne"2 und "e pie"3 bis man das Gebiet "cainieui"4 auf 950 Höhenmetern erreicht, die Wasserscheide die das Tal des San Lorenzo und das Tal Argentina ( 2 Std. von Pietrabruna )teilt, wenn man nach Norden schaut kann man die Berge Saccarello-Frontè sehen, die höchsten Berge Liguriens ( über 2000m ), während, wenn man nach Süden schaut, kann man am Horizont die verschneiten Bergspitzen des Cinto erkennen, welche Korsika näher erscheinen lassen als es ist.
Alternativ: nachdem man die Ansiedlung "e pie" durchquert hat, ungefähr nach der Hälfte der Wanderung, im Gebiet "cainieui" trifft man auf die sogenannte " rena di frexiadui" welche, wenn man nach links abbiegt, bis zum Passo della Colla führt, wenn man dagegen nach rechts abbiegt, kehrt man zum Val Prino zurück. Rechtsabbiegend erreicht man in 10 Min. den Gipfel des Berges Follia. Von dort kann man einen Rundumblick genießen, das Küstengebiet Liguriens, der Apuanische Apennin, Korsika und die Cote d‘ Azur. Zurückkehrend zum Berg Follia erreicht man die Hirche des Hl. San Salvatore. Man verlässt den befahrbaren Schotterweg, der direkt nach Pietrabruna führt, um den Wanderweg zu nehmen der langsam bergab führt, man durchquert "Bellogno" ein weitläufiges Gebiet nach Süden ausgerichtet, wasserreich, wo ein optimaler Wein ( Ormeasco und Rossese ) angebaut wurde, Weinfelder in optimaler Südhanglage mit Meeresblick. An diesem Punkt erreicht man die Fahrstraße Pietrabruna-Boscomare.
1"Campi comen": die Aussprache respektiert den Dialekt Pietrabruna‘s und bedeutet „campi comuni“ Felder für alle, aller Wahrscheinlichkeit nach Felder die in der Vergangenheit der gesamten Bevölkerung zur Verfügung standen.
2"Giusterne": der Ortschaftsname führt aller Wahrscheinlichkeit auf das Vorhandensein von Wasserzisternen zurück
3"E pie": Ein Gebiet wo vielleicht einmal Pinien standen. Heute sind dort Wiesenflächen anzutreffen, auf welchen viele Jahre Lavendel angebaut wurde. Und vor dem Lavendelanbau wurde dort mit Sicherheit Getreide angebaut.
4"Cainieui": bedeutet flaches Gebiet
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